Keine Ahnung, ob ein Backup existiert: Was steckt dahinter?
„Da läuft doch ein Backup, oder?" – diese Frage können viele Unternehmer nicht sicher beantworten. Oft wurde vor Jahren einmal etwas eingerichtet, niemand weiß mehr genau, was, und ob es heute noch funktioniert. Wir erklären, wie diese Ungewissheit entsteht und warum sie so riskant ist.
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Ein Backup, das nicht regelmäßig geprüft wird, ist im schlimmsten Fall wertlos – auch wenn es lange Zeit unauffällig „gelaufen" ist. Viele Unternehmen bemerken erst nach einem Computerdefekt, dass die Sicherung seit Monaten fehlgeschlagen ist, unvollständig war oder gar nie richtig eingerichtet wurde. Bis dahin gab es ein trügerisches Sicherheitsgefühl statt echten Schutz.
Häufige Ursachen
Ein Backup wurde nie richtig eingerichtet
Oft geht jeder davon aus, dass „das schon jemand macht" – ohne dass klar geregelt ist, wer tatsächlich zuständig ist.
Niemand prüft, ob die Sicherung wirklich funktioniert
Ein Backup kann äußerlich unauffällig laufen, aber seit Wochen fehlschlagen, ohne dass es jemand bemerkt – zum Beispiel wegen eines vollen Speichermediums.
Nicht alle wichtigen Daten werden erfasst
Häufig sichert das Backup nur bestimmte Ordner. Neue Programme, ein neuer Rechner oder ein neuer Datenspeicher werden dabei leicht vergessen.
Das Backup liegt am selben Ort wie die Originaldaten
Eine externe Festplatte im selben Büro schützt zwar vor einem Festplattendefekt, aber nicht vor Diebstahl, Feuer oder einem Ransomware-Angriff, der beide Kopien gleichzeitig trifft.
Der zuständige Mitarbeiter oder Dienstleister ist nicht mehr da
Wenn die Person, die das Backup einst eingerichtet hat, das Unternehmen verlässt, geht das Wissen darüber oft mit – ohne dass jemand die Verantwortung übernimmt.
Fehlermeldungen werden übersehen
Viele Backup-Programme melden Fehler nur unauffällig oder per E-Mail, die im Alltag leicht untergeht.
Mögliche Auswirkungen, wenn die Ungewissheit bleibt
Trügerische Sicherheit
Sie fühlen sich geschützt, sind es aber tatsächlich nicht – die Gefahr wird erst im Ernstfall sichtbar.
Keine Wiederherstellung im Ernstfall möglich
Fällt ein Computer aus, wird aus einem eigentlich vermeidbaren Vorfall ein endgültiger Datenverlust.
Zeitverlust genau dann, wenn es am wichtigsten wäre
Erst in der Krise wird geprüft, ob und was gesichert wurde – wertvolle Zeit, die für die eigentliche Lösung fehlt.
Hohe Kosten für eine Datenrettung
Nachträgliche Datenrettung ist aufwendig, teuer und gelingt selbst dann oft nur teilweise.
Zusätzlicher Stress im Ernstfall
Zu einem technischen Problem kommt die Ungewissheit hinzu, ob und was überhaupt noch zu retten ist.
Mögliche vertragliche oder rechtliche Folgen
Gehen Kunden- oder Geschäftsdaten dauerhaft verloren, kann das auch vertragliche Pflichten oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen betreffen.
Was Sie jetzt tun können
Sie müssen nicht selbst nachprüfen, ob und wie Ihr Backup funktioniert. Wir schauen uns Ihre aktuelle Sicherung an, sagen Ihnen ehrlich, wie es darum steht, und richten bei Bedarf eine automatische Datensicherung ein, die wir regelmäßig kontrollieren – damit Sie sich nie wieder fragen müssen, ob im Ernstfall wirklich alles da ist.